Extravagante Brotgewürze

Extravagante Brotgewürze

In Anlehnung an den Beitrag zu den „klassischen“ Brotgewürzen, möchte gesagt sein, dass ins Brot oft auch noch weitere Zutaten hinzukommen können, um den Geschmack der frisch gebackene Brote etwas zu variieren.

 

Den Geschmack und Geruch der Brotgewürzklassiker Kümmel, Fenchel, Anis und Koriander kennt fast jeder.

Extravagante Brotgewürze

Aber der interessierten Hausfrau und dem experimentierfreudigen Bäcker stehen weit mehr Gewürze und optionale Zutaten für noch mehr Aroma und exklusivem Geschmack zur Verfügung.

Einfach probieren ist die Devise, denn neben extravaganten Brotgewürzen wie Kardamon, Chili, Zimt, Muskatnuss und Nelken sind auch Pfeffer, Bockshornklee, Schabzigerklee, Sternanis und Sesam interessante Ergänzungen.

 

Ob man Leinsamen als Gewürz bezeichnen kann, ist Ansichtssache. Aber Leinsamen sind auf jeden Fall eine gesunde Sache zum Beispiel gemeinsam mit Sonnenblumenkernen.

Alle Körndl, die ihr verwendet wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen oder Sesam sollten über Nacht in lauwarmem Wasser eingeweicht und erst dann zum Brotteig gegeben werden. Ein Schuss Bier (vorzugsweise Hefeweizenbier) gibt einem Roggenbrötchen die richtige Würze.

 

Diese Gewürze mischt ihr einfach zu der euch gekannten Gewürzmischung aus den vier Klassikern. Aber der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt: Auch Wildkräuter können harmonieren und eine etwas andere Geschmacknuance erzeugen. Hier nennen wir Löwenzahn und Brennessel.

Heute besonders beliebt ist die Zugabe von Oliven und Nüssen, aber auch von Käse, Honig, Zwiebeln etc.

 

Habt ihr schon gewusst, dass man Brot mit Nüssen frühestens nach 6 – 8 Stunden anschneiden soll?

Das volle Aroma der Nüsse benötigt diese Zeit um sich voll zu entfalten. Bevor ihr euch an die Arbeit macht, solltet ihr jedoch austesten, welche Zutaten zueinander passen und beachtet auch, ob die von euch ins Auge gefassten Gewürze zu eurem Brotrezept passen!

 

Gewürze sind wie das Salz in der Suppe – passt auf, dass ihr euer Brot nicht versalzt.

Für 1 kg Mehl benötiget ihr nicht mehr als 2 Teelöffel Salz, das ihr am besten mit den Gewürzen und dem Mehl mischt.

 

Vielleicht habt ihr es noch nicht gewusst, aber Salz hemmt das Aufgehen des Germs.

Ganz zum Schluss soll noch gesagt sein, dass ihr auch einmal den reinen Geschmack Ihres Brotes, egal ob aus Roggen oder Dinkel kosten könntet. Ein reines Brot, ohne irgendwelche Zusätze ist ein Thema für sich. Purer Geschmack!

 

Hier kommt ihr zum Beitrag über die „klassischen“ Brotgewürze: https://www.getreidemuehle.com/de/der-duft-von-brot-ist-wie-duft-der-heimat/

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